
가사
Grun und still so lag die Heide Uferboschung, alte Weide Bog sich tief nun Jahr um Jahr Zu stillen Wassern, kalt und klar Wo da tief in Grundes Dunkel Grosser Augen Wehmuts Funkeln Schimmert hoch nun Jahr um Jahr Auf graues, langes Weidenhaar Weide, alte Weide Herbst zog ein in grune Heiden Klamm die Bohe, Blattertreiben Kurz ward bald das Licht der Tage 'Zahlt bis heut der Weide Sage Unbeirrt doch waren beide Stumm die Blicke, Trauerweide Nie zu fassen ihre Burde Nie zu brechen einer Wurde Weide, Trauerweide Horst du das Larmen in den Tiefen der Heide Das Brechen, das Reissen, Verbrennen der Zweige Die axte, sie hacken, das Holz es zersplittert Die Donner, sie grollen ihr tiefstes Gewitter Das Wasser, es schaumet, gepeitscht sind die Wogen Hilflos, so starrt sie und sieht auf das Morden Geschlagen von Trauer das Funkeln erkaltet Getragen von Wagen die Weide entgleitet Winter wars, nach vielen Jahren Kam ein Boot herangefahren Friedlich zog der holzern Kahn Am Ufer seine Bahn Dunkel schoss aus tiefen Ranken Eingedenkt der grauen Planken Brach sie Kiel, es sank der Bug Das Wasser hart ans Schilfrohr schlug Und so schlang sie und so zwang sie und so zog sie sie herab Und so schlang sie und so zwang sie alle in ihr kaltes Grab
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